Eigenschaften verschiedener Bodenarten
Wir unterscheiden hier Sandböden, Tönböden und Lehmböden.

Sandböden
 
Sandböden sind gut durchlüftet, daher biologisch sehr tätig. Organische Substanzen werden schnell abgebaut. Sie haben ein geringes Festhaltevermögen für Wasser und Nährstoffe, da Sorptionsträger weitgehend fehlen. Nährstoffe werden leicht in den Untergrund geführt. Sie sind leicht zu bearbeiten. 
Extreme Sandböden tragen fast nur Nadelvegetationen, Waldvegetationen und Weidelandvegetationen.
Tonböden
 
Tonböden sind durch ihre schlechte Wasser- und Luftführung und durch ihr starkes Sorptionsvermögen gekennzeichnet.
Infolge der geringen Durchlüftung werden die Wurzelatmung und die Tätigkeit der Organismen behindert. Sie sind auch schwer zu bearbeiten und im extremen Falle praktisch nur als Wiesenböden oder Weideböden nutzbar.
Lehmböden
 
Lehmböden sind allgemein wertvoll. Luft- und Wasserhaushalt sowie das Sorptionsvermögen können als günstig angesehen werden.